Warum Zertifikate?

Patienten, Kassen und Medien fragen: Wo finde ich einen kompetenten Arzt für ein Spezialproblem oder einen Teilbereich unseres Faches oder monieren gar, wir Ärzte seien in vielen Bereichen nicht nachweislich qualifiziert. Hier hilft ein Zertifikat, das von seriöser Stelle – der DDA – ausgestellt und kommuniziert wurde, erheblich weiter. Zertifikate haben eine große Bedeutung aus rechtlicher Sicht, bei Kostenerstattung, Marketing und vor allem als Kompetenznachweis. Neben Facharzt- und Zusatzbezeichnungen der Ärztekammern gibt es eine Fülle von Spezialkenntnissen, die nicht abgebildet werden. Zertifikate der DDA ermöglichen dies. Qualifikationen sollen besser sichtbar gemacht werden. Dazu dient deren Darstellung in den Praxen, ebenso wie im Internet und auch auf der DDA-Webseite.

Nicht zuletzt hat ein solcher Kompetenznachweis auch Bedeutung bei Haftungsfragen, evtl. auch bei Kostenübernahmen. Gerade in der Öffentlichkeitsarbeit ist solch ein Nachweis individuell wie auch für unsere Fachgruppe von Bedeutung. Zertifikate setzen voraus, dass in Curricula festgelegt wird, welche Kenntnisse überhaupt dafür nötig sind. Dies alleine ist ein berufspolitisch bedeutsamer Schritt. Wir bestimmen selbst, was notwendig ist, und überlassen es nicht fachfremden Entscheidern. Der zweite Schritt ist, unserer Fachgruppe qualifizierte Fortbildungen auf Basis dieser Curricula zu Spezialthemen anzubieten.

Da sich das dermatologische Wissen rasch verändert, müssen Zertifikate regelmäßig erneuert werden.

Voraussetzungen

Die DDA-Zertifikate setzen Facharztwissen und die Anerkennung als Facharzt/-ärztin für Dermatologie / Venerologie grundsätzlich voraus. In begründeten Einzelfällen können für andere Facharztgruppen auf Antrag und bei bestehender Mitgliedschaft in der DDA Ausnahmen vom Präsidenten bzw. Kuratorium beschlossen werden.

Wie können Zertifikate aufgefrischt werden?

Alle Zertifikate der DDA haben ein Ablaufdatum. Das bedeutet: Sie müssen in regelmäßigen Abständen durch die Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen oder Qualitätszirkeln erneuert werden.

Warum Zertifikate für nichtärztliche MitarbeiterInnen?

Die Qualität unserer Versorgung hängt nicht nur vom Arzt alleine ab, sondern auch vom Kenntnisstand seiner Mitarbeiter(innen). Je besser dieser ist, umso effizienter gestaltet sich der Praxis- und Klinikalltag. Auch für unsere Mitarbeiter(innen) in Praxis und Klinik ist der Erwerb spezifischer Zertifikate und damit der Nachweis von Qualifikationen möglich, alleine schon um die Einarbeitung neuer MFAs oder Schwestern, die aus anderen Fachrichtungen kommen oder in Ausbildung sind, effizient zu gestalten.

Zertifizierungen für Dermatologen

Bisher bestehende Abrechnungsgenehmigungen durch die Kassenärztliche Vereinigung sind nicht in der Öffentlichkeit als Qualitätsbeweis und Nachweis spezieller OP Infrastruktur darstellbar. Ziel diese Zertifikates ist es Patienten, Kassen und Öffentlichkeit erkennbar zu machen, welche Praxen und Kliniken qualitätsgesichertes ambulantes Operieren anbieten und die Bedingungen dafür erfüllen. Basierend auf KV Vorgaben – baulich, fachlich – ist eine Selbsteingabe im Internet programmiert. Geltungsdauer solange die Voraussetzungen weiter gegeben sind.

Der Erwerb des Zertifikates setzt Grundkenntnisse im Umfang des Facharztwissens „Dermatologie“ voraus bzw. die offizielle Anerkennung als Facharzt/Fachärztin Dermatologie.

Verantwortlich

Dr. Strömer

Dokumente

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Die ästhetisch-kosmetische Dermatologie hat in den letzten Jahren einen unübersehbaren Aufschwung genommen und einen Wandel erfahren. In einer Vielzahl dermatologischer Praxen ist sie ein fester Bestandteil des Leistungsspektrums und oft die Basis der Wirtschaftlichkeit geworden. Erfreulicherweise bekommt das Handeln zunehmend eine wissenschaftliche Grundlage, so dass die medizinische Kosmetologie mittlerweile den Anspruch besitzen darf, eine ernsthafte, wissenschaftlich evaluierte Sparte der Dermatologie zu repräsentieren, an die hohe Qualitätsansprüche zu stellen sind. Vor diesem Hintergrund ist es möglich, von der Deutschen Dermatologischen Akademie (DDA) die Zertifizierung „Ästhetisch-kosmetische Dermatologie“ zu erwerben. Die Zertifizierung berücksichtigt gleichermaßen den Besuch praktisch orientierter Kurse sowie den Nachweis kosmetologischer Fortbildung und Tätigkeit.

Der Erwerb des Zertifikates setzt Grundkenntnisse im Umfang des Facharztwissens „Dermatologie“ voraus bzw. die offizielle Anerkennung als Facharzt/Fachärztin Dermatologie.

Verantwortlich

Prof. Gehring

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Rezertifizierung

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Die Balneo Phototherapie ist eine natürliche und besonders wirksame Behandlung insbesondere der Schuppenflechte. Viele aber nicht alle hautärztliche Praxen und Kliniken führen diese durch. Patienten sind häufig auf der Suche nach einer wohnortnahen Therapiemöglichkeit.

Das Zertifikat soll Patienten, wie auch Versicherungsträgern und anderen klar zu erkennen geben, wo diese Therapie kompetent angeboten wird und dass die erbringenden Ärzte dafür besonders qualifiziert sind. Dies dient sowohl der öffentlich wirksamen Darstellung spezialisierter Leistungen der Praxen als auch der optimierten Versorgung unserer Patienten.

Der Erwerb des Zertifikates setzt Grundkenntnisse im Umfang des Facharztwissens „Dermatologie“ voraus bzw. die offizielle Anerkennung als Facharzt/Fachärztin Dermatologie.

Verantwortlich

Dr. Salzer

Dokumente

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Die Zertifizierung „Dermatologische Lasertherapie“ der Deutschen Dermatologischen Akademie (DDA) berücksichtigt gleichermaßen den Besuch praktisch orientierter Kurse sowie den Nachweis von Fortbildungen und Tätigkeit in dermatologischer Lasertherapie.

Der Erwerb des Zertifikates setzt Grundkenntnisse im Umfang des Facharztwissens „Dermatologie“ voraus bzw. die offizielle Anerkennung als Facharzt/Fachärztin Dermatologie.

Verantwortlich

Prof. Paasch

Rezertifizierung

Selbstauskunft

Richtlinien

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Auflichtmikroskopie und bildgebende Verfahren sind ein zunehmend wichtiger Bestandteil onkologischer Diagnostik in der Dermatologie. Dieser erfordert weit mehr als nur den Erwerb eines Auflichtmikroskopes.

Entscheidend sind die differentialdiagnostischen Kenntnisse, die spezieller Schulungen bedürfen und bei weitem nicht durch einen Einführungskurs zum Hautkrebsscreening erlangt werden können. Ein Curriculum von den Autoren Kreusch, Blum et al liegt vor.

Der Erwerb des Zertifikates setzt Grundkenntnisse im Umfang des Facharztwissens „Dermatologie“ voraus bzw. die offizielle Anerkennung als Facharzt/Fachärztin Dermatologie.

Verantwortlich

Dr. Kreusch / Prof. Blum

Dokumente

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Das Fachgebiet der Dermatologie umfasst die Vorbeugung, Erkennung, konservative und operative Behandlung, die Nachsorge und Rehabilitation von Krankheiten der Haut sowie von Geschlechtskrankheiten. Nicht nur die Diagnostik und Therapie von Infektionskrankheiten der Haut gehören zum Fachgebiet der Dermatologie, sondern auch deren spezifische Prävention, für die sich in den vergangenen Jahren neue Möglichkeiten durch die Verfügbarkeit von Impfstoffen ergeben haben.

Die Deutsche Dermatologische Akademie (DDA) hat daher mit dem Zertifikat „Impfen für Dermatologen (DDA)“ ein wichtiges Fortbildungsangebot auf diesem zunehmend wichtigen Teilgebiet der Dermatologie geschaffen.

Der Erwerb des Zertifikates setzt Grundkenntnisse im Umfang des Facharztwissens „Dermatologie“ voraus bzw. die offizielle Anerkennung als Facharzt/Fachärztin Dermatologie.

Verantwortlich

Prof. Elsner

Veröffentlichung

„Aktuelle Dermatologie“ – Schwerpunktthema

Dokumente

Zertifizierung

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Sowohl die neuen Vorschriften der Apothekenbetriebsordnung als auch der Qualitätsbeleg von Rezepturen haben rechtliche wie auch Erstattungs- oder Regresskonsequenzen. Das Curriculum „Magistralrezepturen“ befähigt Dermatologen, individuelle rezepturen für ihre Patienten optimal zu erstellen.

Der Erwerb des Zertifikates setzt Grundkenntnisse im Umfang des Facharztwissens „Dermatologie“ voraus bzw. die offizielle Anerkennung als Facharzt/Fachärztin Dermatologie.

Verantwortlich

Prof. Gehring / Prof. Staubach-Renz

Veröffentlichung

„Aktuelle Dermatologie“ Heft 11/2018 – Schwerpunktthema

Dokumente

Vollständiges Curriculum

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Das DDA-Zertifikat „Psoriasis“ bescheinigt umfassende Spezialkenntnisse in der Diagnostik und Therapie der Psoriasis und Psoriasis-Arthritis, die über den allgemeingültigen hautfachärztlichen Standard hinausgehen. Da sich auf dem Gebiet der Psoriasis stetig Neuerungen ergeben, die den Erwerb von neuem Wissen erfordern, wird die Gültigkeitsdauer des Zertifikates auf 5 Jahre beschränkt. Danach muss das Zertifikat verlängert werden.

Der Erwerb des Zertifikates setzt Grundkenntnisse im Umfang des Facharztwissens „Dermatologie“ voraus bzw. die offizielle Anerkennung als Facharzt/Fachärztin Dermatologie.

Verantwortlich

Prof. Augustin / Dr. Maaßen

Anlage 1: Fortbildungsnachweis

Anlage 2: Erklärung

Anlage 3: Nachweis „Systemtherapien“

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Teledermatologie ist die Verwendung von Telekommunikationstechnologien zum Austausch dermatologischer Informationen für Diagnostik, Konsultation, Therapie und Lehre. Sie bietet ein erhebliches Potential sowohl für Diagnostik, Prävention, Therapiebegleitung und Nachsorge von Krankheiten der Haut als auch für den Austausch (Teledermatologisches Konsil) mit anderen Ärzten und Angehörigen der Gesundheitsberufe.

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N E U  - Übergangsbestimmungen
zum Erwerb des DDA-Zertifikats Teledermatologie

Dermatologinnen und Dermatologen, die bereits umfangreiche Erfahrungen in der Telemedizin besitzen und diese praktizieren, können bis zum 30.06.2021 unter Darlegung ihrer Kenntnisse das Zertifikat „Teledermatologie (DDA)“ ohne Nachweis der Absolvierung des Kurs-Curriculums erhalten.

Der Antrag ist unter Beifügung entsprechender Nachweise an die Geschäftsstelle der DDA zu stellen.

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Die Deutsche Dermatologische Akademie (DDA) hat mit dem Zertifikat „Teledermatologie (DDA)“ ein wichtiges Fortbildungsangebot auf diesem zukunftsträchtigen Teilgebiet der Dermatologie geschaffen.

Der Erwerb des Zertifikates setzt Grundkenntnisse im Umfang des Facharztwissens „Dermatologie“ voraus bzw. die offizielle Anerkennung als Facharzt/Fachärztin Dermatologie.

Verantwortlich

Prof. Elsner / Dr. Strömer

Veröffentlichung

„Aktuelle Dermatologie“ – Schwerpunktthema

Dokumente

Zertifizierung

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Die Tropen- und Reisekrankheiten der Haut sind akute und chronische Hautkrankheiten infektiöser und nichtinfektiöser Natur, die auf die spezifischen Einwirkungen und Risiken des Aufenthalts in Klimaten ausserhalb der gemäßigten Zone (Tropen, Subtropen, Arktis) zurückgehen. Vermehrte Reisetätigkeit, aber auch internationale Migration sowohl aus Entwicklungsländern in die Industrieländer als auch aus den Industrieländern in tropische und subtropische Länder konfrontieren den Dermatologen in den Industrieländern zunehmend mit Tropen- und Reisekrankheiten der Haut. Auch in den Industrieländern ausgebildete Dermatologen sind zunehmend international tätig und benötigen daher für ihre spezielle tropen- und reisedermatologische Tätigkeit fundierte Kenntnisse. Im Rahmen der dermatologischen Weiterbildung, zumal unter den Einschränkungen des DRG-Systems in Deutschland, wird eine fundierte tropen- und reisedermatologische Ausbildung nur vereinzelt angeboten.

Die Society for Dermatology in the Tropics in der ADI-TD hat daher in Kooperation mit der Deutschen Dermatologischen Akademie (DDA) mit dem Zertifikat „Tropen- und Reisedermatologie (DDA)“ ein wichtiges Fortbildungsangebot geschaffen.

Der Erwerb des Zertifikates setzt Grundkenntnisse im Umfang des Facharztwissens „Dermatologie“ voraus bzw. die offizielle Anerkennung als Facharzt/Fachärztin Dermatologie.

Verantwortlich

Prof. Elsner

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Wundmanagement ist trotz oft unzureichender Honorierung in der Praxis ein essentielles Thema und es ist unverzichtbar dass jene, die hier aktiv sind ihre Kompetenz auch klar darstellen können.

Das Zertifikat ist schon für 50 € und einer Laufzeit von 10 Jahren zu erwerben. Das Curriculum wurde von Herrn Prof. Dissemont erstellt.

Der Erwerb des Zertifikates setzt Grundkenntnisse im Umfang des Facharztwissens „Dermatologie“ voraus bzw. die offizielle Anerkennung als Facharzt/Fachärztin Dermatologie.

Verantwortlich

Prof. Dissemond

Konzept Wundtherapeut Teil 2

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Mit dem Zertifikat "Fortbildungsintensiver Arzt/Praxis" können zum einen interessierte Praxen ihren Schwerpunkt betonen und so auch die eigenen Leistungen kenntlich machen. Die Zertifikate und ihre Inhaber werden mit ihren Schwerpunkten auf der Homepage für suchende Patienten gelistet. Diese sind

  • Allergologie
  • Andrologie
  • Dermatohistologie
  • Dermatoonkologie
  • Lichttherapie
  • Lymphologie
  • Mykologie
  • Phlebologie
  • Proktologie
  • Venerologie

Verantwortlich

Dr. Schlaeger

Dokumente

Curriculum

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Zertifizierungen für Medizinische Fachangestellte und Pflegekräfte

Die Bedeutung des Pflege- und Fachpersonals an Kliniken und Praxen für die Sicherstellung einer hochqualitativen dermatologischen Patientenversorgung nimmt angesichts des wachsenden Bedarfs an dermatologischen Leistungen einerseits und des sich abzeichnenden Facharztmangels in Deutschland andererseits zu.

Da bisher ausreichend zertifizierte Fortbildungsangebote für dermatologische Pflegekräfte und Fachangestellte kaum existiert haben, entwickelt die Deutsche Dermatologische Akademie (DDA) nicht nur zertifizierte Fortbildungsangebote für Fachärzte, sondern auch fachärztlich fundierte, praxisorientierte, zertifizierte Module für eine Fortbildung zur dermatologischen Pflegekraft/Fachangestellten.

Verantwortlich

Prof. Elsner

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Weitere Informationen zu Zertifikaten

ZertifikateGebührGültigkeit
Ambulantes Operieren100 EUR                             5 Jahre
Ästhetisch-kosmetologische Dermatologie250 EUR10 Jahre
Balneo-Phototherapie150 EUR5 Jahre
Berufsdermatologie für Pflegekräfte und Fachangestellte          75 EUR10 Jahre
Dermatologische Lasertherapie250 EUR10 Jahre
Dermatoskopie/Auflichtmikroskopie150 EUR5 Jahre
Fortbildungsintensiver Arzt75 EUR10 Jahre
Impfen für Dermatolgoen150 EUR5 Jahre
Magistralrezepturen75 EUR10 Jahre
Psoriasis150 EUR5 Jahre
Teledermatologie150 EUR5 Jahre
Tropen- und Reisedermatologie50 EUR5 Jahre
Wundmanagement50 EUR10 Jahre

Fragen & Antworten

Die Antwort lautet: Damit die DDA die Seriösität und wissenschaftliche Unabhängigkeit von Curricula und Zertifizierungsveranstaltungen sicherstellen kann. Qualität und ihre Sicherung kosten Geld.